Buch- und Lesetipps (1. Quartal 2021)
Schule in der digitalen Welt: Fortbildung
- Bertelsmann Stiftung (Hrsg.): Frank Lipowsky, Daniela Rzejak. Fortbildungen für Lehrpersonen wirksam gestalten – Ein praxisorientierter und forschungsgestützter Leitfaden

Aus dem Vorwort:
Schulen sind kontinuierlich gefordert, sich weiterzuentwickeln. Dies gilt für die digitale Transformation, die Inklusion und den Ganztagsausbau. Ob schulpolitische Reformen sich positiv auf das Lernen von Schülerinnen und Schülern auswirken, hängt letztlich auch davon ab, inwiefern Lehrkräfte ihre professionellen Kompetenzen durch wirksame Fortbildungsangebote erweitern können. Als Richtschnur für die Entwicklung von Fortbildungen kann der von Professor Frank Lipowsky und Daniela Rzejak von der Universität Kassel entwickelte Leitfaden dienen, der Forschungsbefunde praxisorientiert zusammenfasst. Er richtet sich an all diejenigen, die für die Professionalisierung von Lehrkräften und Fortbildnerinnen und Fortbildnern verantwortlich sind und die selbst Fortbildungen für Lehrpersonen planen und gestalten.
Update (9.2.22): Lehrkräftefortbildungen wirksam gestalten – Ein Interview mit Prof. Frank Lipowsky und Daniela Rzejak
- T. Kantereit, C. Arn, V. Lévesque, H. Beyer, D. MacKevett (Hrsg.): Agilität und Bildung
Ready für das 21. Jahrhundert? So fragen die Herausgeber und mit ihnen 34 weitere ExpertInnen. Das im Rahmen eines agilen Book Sprints mit 34 ExpertInnen entwickelte „Agilität und Bildung“ gibt einen Überblick, warum und wie Agilität in der Bildung funktioniert.
Die Herausgeber im Vorwort:
Wir leben in einer wilden Zeit und das wird auch so bleiben: „the new normal“. Zeit für eine Bildung mit Raum für Abenteuer: Praxisstark. Theorieklar. Kollaborativ. Leidenschaftlich. Beim dem Lesen des Buches direkt loslegen und agile Methoden in der Praxis einsetzen!
Schule in der digitalen Welt: Weiterbildung
- Framework for Film Education: Filmbildung: Ein Leitfaden
Aus der Ankündigung:
Dieser Kurs richtet sich an Pädagog*innen, die in der Filmbildung oder Medienpädagogik tätig sind und ihr Wissen und ihre Kompetenz erweitern, neue Ideen ausprobieren oder einfach tolle Arbeitsmethoden kennenlernen möchten. Es werden unter anderem folgende Themen behandelt:
- Was verstehen wir unter den Begriffen „Film“ und „Filmbildung“?
- Warum sollten wir Filme zum Unterrichtsthema machen?
- Was sind die wichtigsten Ziele der Filmbildung und wie werden sie erreicht?
- Wie verbinden wir die kritische und die kreative Arbeit, und welche Methoden funktionieren?
- Wo findet Filmbildung statt?
- Wie evaluieren und bewerten wir die Wirkung von Filmbildung?
Sehen Sie sich die Website in aller Ruhe an. Vielleicht kann sie den einen oder anderen Anstoß zu lebhaften Debatten und Diskussionen zwischen Ihnen und Ihren Kolleg*innen geben. Gerne möchten wir Sie auch dazu anregen, die eigenen Ideen zur Filmbildung zu hinterfragen und weiterzuentwickeln.
Schule in der digitalen Welt: Forschungsstand
- Deutsches Zentrum für Lehrerbildung Mathematik (Projekt PIKAS): Rechenschwierigkeiten vermeiden – Eine Handreichung
Die Hauptintention der vorliegenden Handreichung besteht darin, den Fokus auf zentrale Schlüsselstellen zu richten, um das Auftreten von Rechenschwierigkeiten weniger wahrscheinlich werden zu lassen.
Toni hat 12 + 3 + 4 statt 12 + 34 gerechnet, also nicht berücksichtigt, dass die 3 an der Zehnerstelle steht. Es könnte durchaus sein, dass Toni im Unterricht nicht genügend Lerngelegenheiten erhalten hat, um ein gesichertes Stellenwertverständnis aufbauen zu können. In diesem Fall wäre der Unterricht dann für Tonis Schwierigkeiten mitverantwortlich.
Positiv formuliert: Ein Unterricht, in dem die potenziellen stofflichen Hürden bei der Planung, Durchführung sowie Auswertung des Unterrichts angemessen berücksichtigt werden, kann die Wahrscheinlichkeit deutlich senken, dass Schülerinnen und Schüler Rechenschwierigkeiten entwickeln (…). Vollständig verhindern können werden Lehrpersonen sie allerdings vermutlich nicht. Bei der Umsetzung eines solchen Unterrichts soll Sie die vorliegende Handreichung unterstützen, die wichtiges Hintergrundwissen zu zentralen Inhalten des arithmetischen Anfangsunterrichts darstellt (Was sollte man wissen?) und durch konkrete Anregungen.
Die Handreichung wurde im Projekt PIKAS von einem Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Technischen Universität Dortmund und Grundschullehrkräften aus Nordrhein-Westfalen entwickelt.
- Torsten Joél: Die Anwendung von Intelligenztests im sonderpädagogischen Kontext – Eine empirische Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung der Durchführungs- und Auswertungsobjektivität.
Intelligenztests werden häufig im Rahmen sonderpädagogischer Begutachtungen durchgeführt. Die empirische Studie untersucht, unter welchen Arbeitsbedingungen Intelligenztests angewendet werden und welche Problematiken daraus resultieren. Ergänzt wird die Studie durch die Analyse von 248 Intelligenztests auf Auswertungsfehler. Zusammengefasst belegen die Ergebnisse vielfältige Schwierigkeiten im Umgang mit den Tests, aber auch einen unterschiedlichen Umgang in den Bundesländern. Aus den Studienergebnissen resultierende Verbesserungsvorschläge für die Praxis werden abschließend vorgestellt.
Mit Online-Materialien!
- Lisa Ziernwald, Doris Holzberger, Delia Hillmayr, Kristina Reiss: Leistungsstarke Schülerinnen und Schüler fördern. Einblicke in Forschung und Praxis
Schülerinnen und Schüler nach ihrem individuellen Potenzial zu fördern, stellt eine zentrale Aufgabe des Bildungssystems dar. Die Notwendigkeit, leistungsstarke Schülerinnen und Schüler bei der Förderung zu berücksichtigen, rückte dabei in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus. Damit stellt sich für Lehrkräfte wie auch für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Frage, wie diese Förderung bestmöglich gelingen kann und welche Schwierigkeiten dabei aktuell zu bewältigen sind.
Die Broschüre trägt den aktuellen Stand der Forschung zusammen und gibt damit einen Überblick über Befunde zur Wirksamkeit von Differenzierungsmaßnahmen für leistungsstarke Schülerinnen und Schüler im Regelunterricht. Des Weiteren werden Hindernisse und Unterstützungsmöglichkeiten für den Einsatz von Differenzierungsmaßnahmen aufgezeigt und die Häufigkeit der Verwendung sowie die eingeschätzte Nützlichkeit dieser Maßnahmen analysiert. Neben den Forschungsbefunden werden weitere Fördermaßnahmen vorgestellt sowie Informationsquellen und Fortbildungsmöglichkeiten zum Thema bereitgestellt. Die Broschüre richtet sich an alle mit beruflichem und persönlichem Interesse an der Förderung leistungsstarker Schülerinnen und Schüler und bietet dabei Impulse aus Bildungsforschung und Bildungspraxis.
Das digitale Zusatzmaterial können Sie hier herunterladen: Download
- Mirjam Weis, Kristina Reiss, Julia Mang, Anja Schiepe-Tiska, Jennifer Diedrich, Nina Roczen, Nina Jude: Global Competence in PISA 2018
In der PISA-Studie 2018 wurde als innovative Domäne erstmals Global Competence bei fünfzehnjährigen Schülerinnen und Schülern erfasst. In dieser Zusatzerhebung werden das selbsteingeschätzte Wissen von Schülerinnen und Schülern zu Themen mit lokaler und globaler Bedeutung (z. B. Klimawandel, Armut, Pandemien) sowie ihre Einstellungen zu globalen und interkulturellen Themen in den Blick genommen. Dabei geht es beispielsweise um den respektvollen Umgang mit Menschen unterschiedlicher nationaler Herkunft und entsprechendem ethnischen, religiösen, sozialen oder kulturellen Hintergrund.
Diese Broschüre stellt die Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler in Deutschland aus der Zusatzauswertung Global Competence bei der PISA-Studie 2018 vor und betrachtet diese im internationalen Vergleich. Zusätzlich werden die Sicht der Schulleitungen und Lehrkräfte in den verschiedenen Schularten sowie die Sicht der Eltern einbezogen.
- Micha H. Werner: Einführung in die Ethik

Woran sollen wir unser Handeln orientieren? Worin besteht ein gutes und gelingendes Leben und wie können wir ein solches Leben führen? Diese und andere Fragen sind unbestritten wichtige (ethische) Fragestellungen – doch kann die Ethik auf sie befriedigend antworten? Ziel des Open Access-Lehrbuchs ist es, ein grundlegendes, historisch und methodisch reflektiertes Verständnis ethischer Probleme, Argumente und Ansätze zu vermitteln und damit zur eigenen ethischen Urteilsbildung beizutragen. In 2-farbiger Gestaltung mit Abbildungen, Definitionen und Vertiefungen sowie einem Personen- und Sachregister zur schnellen Orientierung.
- Köpfer, A., Powell, J., Zahnd, R. (Hrsg.): Handbuch Inklusion international
Globales Paradigma, nationale Normen und lokale Praxen. Das Handbuch Inklusion international verbindet theoretische Entwicklungslinien und vielfältige vergleichende Perspektiven der Inklusiven Bildung in ihrer globalen Verbreitung. Die Beiträge bieten einen umfassenden Zugang zu internationalen Diskursen, vergleichenden Forschungsergebnissen und ‚inspiring practices‘ aus diversen Weltregionen – Europa, Afrika, Asien und Nordamerika. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei der Relevanz komparativer Studien gewidmet.
Das folgende Buch richtet sich an Hochschullehrende. Dennoch lohnt sich ein Blick in die Beiträge, helfen sie uns meines Erachtens stärkerer Schülerinnen und Schüler auf das Hochschulleben vorzubereiten. Übrigens ist im Schweizer Abitur (Matura) die Prüfung des Umgangs mit wissenschaftlichen Instrumenten enthalten. Dabei entstehen ganz außergewöhnliche Abschlussarbeiten, wie ich einmal selbst evaluieren durfte.
- Swantje Lahm, Frank Meyhöfer, Friederike Neumann (Hg.): Schreiblehrkonzepte an Hochschulen. Fallstudien und Reflexionen zum fachspezifischen Schreibenlehren und -lernen
In dem Sammelband werden verschiedene Schreiblehrkonzepte vorgestellt, um Studierende in das fachspezifische wissenschaftliche Schreiben einzuführen. Die Methoden, Übungen und Zugänge wurden im Qualitätspakt Lehre entwickelt und erprobt. Der Schwerpunkt liegt auf den Herausforderungen des fachspezifischen wissenschaftlichen Schreibens. Die Autorinnen und Autoren präsentieren Lehransätze und evaluieren Maßnahmen im Hinblick auf ihre Wirksamkeit. Außerdem wird diskutiert, wie Lehrende für die Vermittlung fachspezifischen Schreibens vom Scholarship of Teaching and Learning (SoTL) profitieren können.
Übrigens hat Studis- Online kürzlich einen Blogbeitrag zur Erstellung von wissenschaftlichen Arbeiten geschrieben. Ebenfalls eine Empfehlung wert!
Schule in der digitalen Welt: Externe Evaluation
- R. Göllner, A.-K. Jaekel: Erfolgreicher Unterricht während der Schulschließung im Frühjahr 2020: Auf die Beziehung kommt es an (Aufzeichung eines Vortrags von Prof. Göllner)
Die landesweiten Schulschließungen im vergangenen Schuljahr stellten alle am Schulleben Beteiligten vor Herausforderungen, die einmalig in der langen „Schulgeschichte“ des Landes sind. In diesem Vortrag werden Ergebnisse der CUNITAS-Studie vorgestellt, die im Juni/Juli 2020 die konkrete Umsetzung des digitalen Unterrichts an Schulen untersucht hat. Dabei wird gezeigt, dass sich in den unterschiedlichen Fächern Methoden und Tools, die eine persönliche Beziehung zu den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, in einer höheren Unterrichtsqualität und einem höheren Lernnutzen widerspiegeln. Ein Vortrag von Prof. Dr. Richard Göllner.
- Breiter, A., Diethelm, I., Klockmann, I., Zeising, A.: Informatische Bildung und Technik in der Grundschule – Abschlussbericht.
Mit dem Projekt „Informatische Bildung und Technik in der Grundschule“ fördert das Land Niedersachsen auf der Grundlage des Landeskonzepts „Medienbildung“ innovative Entwicklungsvorhaben in 30 Grundschulklassen. Dabei liegt der Fokus auf der Förderung grundlegender Kompetenzen der Informatik mit Hilfe des Einsatzes von Micro-Controllern wie z.B. dem Calliope Mini sowie grafischen Entwicklungsumgebungen und ggf. von Robotern. Dies soll ab der 3. Klasse spielerisch und experimentell vermittelt werden. Die Implementation der Module soll im Sachunterricht sowie in Mathematik und Deutsch erfolgen. Die Schulen verfügen seit November 2017 über einen Calliope-Klassensatz. Ziele des Projektes sind 1. die Erprobung eines didaktischen Konzeptes für die informatische Bildung und Maker Education in der Grundschule, 2. die Entwicklung von Handlungsempfehlungen für die breite Implementierung ab Klasse 3 sowie 3. die Erarbeitung und Verbreitung von Unterrichtsmaterialien als offene Bildungsressourcen.
Kultur der Digitalität: Berufsbildung

Auch Schüler:innen mit Förderbedarf emotionale und soziale Entwicklung (ESE) können den Übergang von der Schule ins Berufsleben meistern. Der Band stellt die wissenschaftliche Evaluation eines erfolgreichen Förderschulprojektes aus Gütersloh vor.
Im Projekt wurden Bausteine zur schulischen Berufsorientierung, Mentoringkonzepte sowie ein Case-Management eingesetzt. Nach der Einführung in Projekt und Forschungs-stand skizzieren die Autoren und Autorinnen Methodik, Vorgehen sowie Ergebnisse der wissenschaftlichen Projektevaluation des Lehrstuhls Pädagogik bei Verhaltensstörungen der Universität Würzburg. Forschungsdesiderata und Impulse zur Weiterentwicklung des Themas bilden den Abschluss des Bandes.
Das Projekt wurde von der Hermann-Hesse-Schule (Gütersloh), der Universität Würzburg, dem Kreis Gütersloh sowie mit inhaltlicher und finanzieller Unterstützung der Reinhard-Mohn-Stiftung umgesetzt.
- Thomas Vollmer, Torben Karges, Tim Richter, Britta Schlömer, Sören Schütt-Sayed (Hg.): Digitalisierung mit Arbeit und Berufsbildung nachhaltig gestalten
Welche Bedeutung hat die Digitalisierung für die Aus- und Fortbildung in den elektro-, informations-, metall- und fahrzeugtechnischen Berufen? Der Einsatz digitaler Technik führt hier zu starken Veränderungen der Tätigkeiten und Arbeitsabläufe. Gleichzeitig sind die Beschäftigten dieser Berufe durch die Verwendung und Herstellung digital innovativer Produkte im besonderen Maße Mitgestaltende dieser Veränderungen.
Der vorliegende Sammelband ist in drei Teile gegliedert. Im Abschnitt zur ressourcenfokussierten Facharbeit geht es um die Gestaltung nachhaltiger Produktions-, Service- und Reparaturprozesse: Wie kann digitale Technik genutzt werden, um ressourcenschonend und -effizient zu arbeiten? Unter dem Stichwort “Smartes Lernen” diskutieren die Autorinnen und Autoren das Gelingen der didaktischen Transformation und neue Unterrichtsmethoden für gewerblich-technische Schulen. Im Weiterem beschäftigt sich der Band mit der Informatik als Querschnittsdisziplin sämtlicher Digitalisierungsprozesse: Wie kann informatische Bildung in der beruflichen Aus- und Fortbildung gestaltet werden, obwohl Informatik kein verbindliches Schulfach ist?
- Dietmar Heisler, Jörg Meier (Hg.): Digitalisierung am Übergang Schule Beruf – Ansätze und Perspektiven in Arbeitsdomänen und beruflicher Förderung
Berufliche Förderung in Zeiten von Digitalisierung und Berufsbildung 4.0 war ein Schwerpunktthema der Hochschultage Berufliche Bildung 2019 in Siegen. Die Beiträge des Sammelbandes geben einen Überblick über die diskutierten Konzepte und Handlungsansätze.
Der erste Teil befasst sich mit Fragen zum digitalen Kompetenzerwerb in verschiedenen Arbeitsdomänen, von den Auswirkungen der Digitalisierung auf industrieller Arbeit und Landwirtschaft bis zur Entwicklung von Medienkompetenz als Aufgabe der Berufsbildung. Im zweiten Teil stehen Fragen zur beruflichen Förderung in Zeiten der Digitalisierung im Mittelpunkt. Themen sind u.a. Lernortkooperationen, digitale Transformation in der Ausbildungsvorbereitung an Berufskollegs sowie Benachteiligtenförderung in digitalen Kontexten.
- Frank Bünning, Michael Dick, Robert W. Jahn, Astrid Seltrecht (Hg.): Zwischen Ingenieurpädagogik, Lehrkräftebildung und betrieblicher Praxis
Anlässlich des Ausscheidens des Universitätsprofessors und Ingenieurpädagogen Klaus Jenewein aus dem universitären Regelbetrieb reflektieren und bilanzieren langjährige wissenschaftliche Weggefährt:innen und Schüler:innen wichtige Entwicklungen in der Berufsbildungswissenschaft, beruflichen Ausbildung und Bildungspolitik. Ihre Texte zur Ingenieurpädagogik, Lehrkräftebildung und betrieblichen Praxis knüpfen an die Arbeiten von Klaus Jenewein an und stellen darüber hinaus eigene Forschungsergebnisse vor.
Die Themenfelder des Bandes umfassen aus unterschiedlichen disziplinären und interdisziplinären Perspektiven die Berufsausbildung und Berufliche Bildung in gewerblich-technischen Domänen, Ausbildung und Professionalisierung von Berufsschullehrkräften und Lehrerbildung, Berufliche Schulen und berufsschulisches Lernen, (Fach-)Didaktik und betriebliches Lehren und Lernen. Dabei werden die regionalen Bezüge von Klaus Jenewein ebenso sichtbar wie seine Nähe zur Modellversuchsforschung, zu Ansätzen responsiver Begleitforschung, zur Wissenschaft-Praxis-Kommunikation und zum Design-Based-Research.
Kultur der Digitalität: Nun als Open Access freigegeben
- Alexander Tillmann, Ingo Antony (Hrsg.): Tablet-Klassen. Begleituntersuchung, Unterrichtskonzepte und Erfahrungen aus dem Pilotprojekt „Mobiles Lernen in Hessen – MOLE“
Dieses Buch beschreibt Ergebnisse, Erfahrungen und erprobte Unterrichtskonzepte aus dem Pilotprojekt „Mobiles Lernen in Hessen – MOLE“, das die Hessische Lehrkräfteakademie in Kooperation mit studiumdigitale, der zentralen eLearning-Einrichtung der Goethe-Universität Frankfurt im Auftrag des Hessischen Kultusministeriums in den Jahren 2013 bis 2016 durchgeführt hat. Ziel des Projektes war es herauszufinden, welchen Einfluss der Einsatz von Tabletcomputern in der Grund- und Unterstufe auf das Lernen und die Entwicklung der Medienkompetenz der Lernenden hat. Dabei konnten Erkenntnisse darüber gewonnen werden, welche Unterrichtskonzepte zielführend sind und damit eine positive Auswirkung auf das individuelle sowie das gemeinsame Lernen haben. Ebenso wurde deutlich, unter welchen Rahmenbedingungen die erfolgreiche Einbindung von Tablets in den Unterricht gelingen kann.
- Frank Reinhold, Stefan Hoch, Bernhard Werner, Kristina Reiss, Jürgen Richter-Gebert: Tablet-PCs im Mathematikunterricht der Klasse 6 (2018)
Die Bruchrechnung gilt als schwieriger Teilbereich der mathematischen Grundbildung. Insbesondere die Entwicklung eines Bruchzahlbegriffs zu Beginn der Sekundarstufe kann für Schülerinnen und Schüler mit erheblichen Problemen verbunden sein. Vor dem Hintergrund lernpsychologischer Theorien erscheint hier der Einsatz interaktiver Lernumgebungen vielversprechend. Auch Ergebnisse empirischer Studien lassen vermuten, dass Kinder vom Lernen mit multimedialen Inhalten gerade im mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht profitieren können. Im Forschungsprojekt ALICE:Bruchrechnen wurde eine empirische Studie im Kontext des Anfangsunterrichts der Bruchrechnung durchgeführt. Dazu wurde ein interaktives Lehrbuch für Tablet-PCs entwickelt, das mit Bildern und Animationen arbeitet und Schülerinnen und Schüler zum Ausprobieren einlädt.
Diese Broschüre fasst den Beitrag des Projektes zur Digitalisierung des Mathematikunterrichts zusammen. Insgesamt lassen die aufgezeigten Erkenntnisse den Schluss zu, dass der Einsatz digitaler Medien im Mathematikunterricht sowohl für Schülerinnen und Schüler als auch für Lehrkräfte eine gewinnbringende Ergänzung zu traditionellen Schulbüchern und papierbasierten Lernumgebungen darstellt.
- Journal der Schreibberatung: Peer-Learning in Writing (2018)
Diese Ausgabe des Journals der Schreibberatung widmet sich dem Thema „Peer-Learning in Writing – von- und miteinander akademisch schreiben lernen“ und beleuchtet sehr unterschiedliche Aspekte. Direkt im ersten Beitrag widmen sich Anke Beyer und Anne von Gunten der Form der Rückmeldung, die im universitären Kontext häufig kritisch zu betrachten ist, da sie von Dozierenden bei Hausarbeiten häufig zu generell und damit zu wenig gewinnbringend für die Angesprochenen verwendet wird: der schriftlichen Textrückmeldung. Der Begriff ist noch sehr unscharf definiert und wird häufig entweder als Feedback oder als Beurteilung verstanden, selten als eine Kombination. Die Autorinnen versuchen, diese Lücke zu schließen, indem sie die Textkommentarprozesse von sechs Studierenden in unterschiedlichen Situationen analysieren: im Peerfeedback im Studium, in der Schreibberatung, in Review-Verfahren im wissenschaftlichen Kontext sowie in der schriftlichen Textrückmeldung in der Schule.
(…) Caroline Scherer, Nadja Sennewald, Christiane Golombeck und Katrin B. Klingsieck stellen eine Studie der Universität Frankfurt am Main vor, für die 825 Studierende der Geisteswissenschaften zu den Themen eigene Schreibkompetenz und Selbstwirksamkeit zur Selbstregulation des akademischen Schreibens befragt wurden. Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass es einen starken Widerspruch zwischen der (eher positiven) Selbsteinschätzung der Studierenden und der (eher negativen) Kompetenzeinschätzungen der Studierenden durch die Lehrenden gab. Die Studie belegt deutlich, dass die immer noch herrschende stiefmütterliche Behandlung von Lehr- und Lernbarkeit des Schreibens an deutschen Universitäten zu schlechteren Leistungen aufseiten der Studierenden und negativen Gefühlen aufseiten der Lehrenden führt.
Das abschließende Interview mit Maike Wiethoff und Gabriela Ruhmann über die Entwicklung des Schreibzentrums der Universität Bochum macht noch einmal deutlich, wie wichtig und vielfältig die Arbeit der Schreiblehre und Schreibberatung ist. Wiethoff und Ruhmann ist es gelungen, viel Verständnisarbeit zu leisten, was auch dazu führte, dass das Bochumer Schreibzentrum mittlerweile eine zentrale Stellung innerhalb der Universität eingenommen hat. Es besteht ein breites Angebot an fachübergreifenden und fachlichen Schreiblehr- und -lernszenarien, bei denen die Peerberatung ebenfalls eine wichtige Stellung einnimmt. Voneinander und miteinander lernen sind die zentralen Dinge für die Schreiblehre, die im Idealfall in allen Situationen stattfinden und erhalten werden.
Titelbild: coyot @pixabay
Toni hat 12 + 3 + 4 statt 12 + 34 gerechnet, also nicht berücksichtigt, dass die 3 an der Zehnerstelle steht. Es könnte durchaus sein, dass Toni im Unterricht nicht genügend Lerngelegenheiten erhalten hat, um ein gesichertes Stellenwertverständnis aufbauen zu können. In diesem Fall wäre der Unterricht dann für Tonis Schwierigkeiten mitverantwortlich.

Dieser Sammelband bündelt über 70 Beiträge zum Themenbereich „Bildung, Schule, Digitalisierung“. Ein zentrales Ziel ist es, den aktuellen Forschungsstand zu den vielfältigen Aspekten, Perspektiven und Fragen zur Digitalisierung im Kontext schulischer Bildung und Lehrer*innenbildung abzubilden und kritisch zu reflektieren. Thematisiert werden programmatische Vorstellungen zu Digitalisierung und Digitalität, Medienkonzepte und Einsatzszenarien digitaler Medien sowie Fragen ihrer Wirksamkeit. Versammelt sind empirische Originalarbeiten zum Einsatz digitaler Medien, Beispiele guter Praxis, Beschreibungen geplanter Studien sowie theoretische Beiträge zum Themenbereich.
Mit der IEA-Studie ICILS 2018 (International Computer and Information Literacy Study) werden zum zweiten Mal nach 2013 computer- und informationsbezogene Kompetenzen von Achtklässlerinnen und Achtklässlern im internationalen Vergleich gemessen. Die Studie liefert damit ein aktuelles Bild über den Stand der digitalen Bildung in Deutschland. In diesem Band werden zudem erstmals empirisch basiert Aussagen zu Entwicklungen über einen mehrjährigen Zeitraum präsentiert. Ebenfalls erstmalig werden im Rahmen eines internationalen Zusatzmoduls Befunde zum Kompetenzbereich ‚Computational Thinking‘ vorgelegt, der das Lösen von Problemen und den kompetenten Umgang mit algorithmischen Strukturen anspricht.
Durch die über eine Stichprobenerweiterung ermöglichte Teilnahme an ICILS 2018 (International Computer and Information Literacy Study) als sogenannter Benchmark-Teilnehmer werden erstmals für Nordrhein-Westfalen im nationalen und internationalen Vergleich die computer- und informationsbezogenen Kompetenzen sowie Kompetenzen im Bereich ‚Computational Thinking‘ von Achtklässlerinnen und Achtklässlern untersucht. Diese Publikation stellt erste Ergebnisse für Nordrhein-Westfalen zu den vorgenannten Kompetenzbereichen dar, differenziert hier vertiefend nach Schulformen und individuellen Schülermerkmalen. Weiterhin werden erste Analysen zu den Rahmenbedingungen des Kompetenzerwerbes für Nordrhein-Westfalen im nationalen und internationalen Vergleich zur Verfügung gestellt. Dazu gehören als schulische Voraussetzungen Befunde zur IT-Ausstattung sowie zum technischen und pädagogischen IT-Support. Weitere Schwerpunkte der hier vorgelegten ersten Ergebnisse von ICILS 2018-NRW liegen auf Befunden zu schulischen Prozessen wie den Erwartungen der Schulleitungen, den Einschätzungen der Lehrkräfte sowie Befunde zur Teilnahme an Lehrerfortbildungen. Ferner werden Ergebnisse zur schulischen Nutzung digitaler Medien durch verschiedene Akteure vorgestellt. Die Broschüre wendet sich im Kontext aktueller Digitalisierungsprozesse an eine an der Entwicklung von Schule und Unterricht interessierte Leserschaft in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus.
Die neue Studie „Digitales Potenzial“ von Prof. Dr. Birgit Eickelmann und PD Dr. Kerstin Drossel (Universität Paderborn) im Auftrag der Vodafone Stiftung Deutschland untersucht nicht-gymnasiale Schulen, deren Schülerinnen und Schüler überdurchschnittlich hohe Digitalkompetenzen aufweisen – sogenannte digitale Optimalschulen. Anhand ICILS-2018-Daten analysiert die Studie Erfolgsfaktoren digitaler Optimalschulen und zeigt auf, welche Aspekte andere nicht-gymnasiale Schulen für eine bessere Förderung von Digitalkompetenzen aller Schülerinnen und Schüler aufgreifen können.
Für die Vorbereitung von zukünftigen Lehrkräften auf das Unterrichten mit digitalen Medien sind Lehrende in Lehramtsstudiengängen und Mentorinnen und Mentoren in Schulen von großer Bedeutung. Wer wissen möchte, was die internationale Forschung zu diesen Akteuren herausgefunden hat, sollte einen Blick in ein soeben erschienenes Review werfen: Neben Kompetenzen werden die Bedeutung individueller Einflussfaktoren und die institutionelle Unterstützung von Lehrerausbildenden im Kontext der Digitalisierung thematisiert. Folgende Themenschwerpunkte werden behandelt:
Die vorliegende Buchpublikation geht zurück auf einen interdisziplinären Workshop, der von den Herausgeber*innen am 25. und 26. Februar 2019 im „Kokskohlenbunker“ des Ruhr Museums auf dem Gelände des UNESCO-Welterbes Zollverein in Essen organisiert wurde. Die Veranstaltung brachte 55 Vertreter*innen aus Fachdidaktiken, Bildungswissenschaften und Zentren für Lehrerbildung aus bundesdeutschen Hochschulen zusammen, um über digitale Innovationen und Kompetenzen in Lehramtsstudiengängen zu diskutieren. Die Grundlage für die Veranstaltung bildeten Konzepte und Erfahrungen aus 47 Lehrprojekten der Beteiligten, die im Vorfeld der Veranstaltung von den Teilnehmenden als Diskussionsgrundlage dokumentiert und allen Teilnehmenden zur Verfügung gestellt wurden. Eine Besonderheit des Workshops bestand darin, dass keine Vorträge gehalten wurden, sondern dass ausgehend von den dokumentierten Lehr-Lern-Innovationen in mehreren moderierten Gruppenphasen mit wechselnden Beteiligtenkonstellationen fächerübergreifend Themen gemeinsamen Interesses identifziert und konkretisiert wurden. Die intensiven Gruppenphasen mündeten in die gemeinsame Konzeption der vorliegenden Buchpublikation, in der einerseits Best Practices aus unterschiedlichen Fächern für Interessierte anderer Fächer aufbereitet und dargestellt sowie fächerübergreifende Querschnittsthemen adressiert werden sollten, die aus dem während der Veranstaltung geführten Dialog entwickelt wurden.
Die Lehrkräftefortbildung führte lange bildungspolitisch ein Schattendasein, ist zuletzt aber angesichts der zum Teil unzureichenden Qualifizierung der Lehrkräfte für die Nutzung digitaler Technologien in den Fokus von Bildungspolitik und Öffentlichkeit gerückt. Das Netzwerk Bildung der Friedrich- Ebert-Stiftung spricht Empfehlungen für eine grundlegende Reform der Lehrkräftefortbildung aus.
Aus dem Vorwort: Es sind nicht wenige, die sich Gedanken machen, welche Zukunft eine so nützliche und so wirkungsvolle menschliche Erfindung wie das Lesen von Büchern noch hat, seit Computer und Internet in alle Bereiche des Lebens vordringen, auch in die der Bücher und des Lesens. Das Lesen von gedruckten Büchern scheint altmodisch zu sein. Ein Unbehagen in der Lesekultur beschleicht uns daher nicht von ungefähr, als wäre alles längst nur noch eine Frage der Zeit, wann das Lesen nicht mehr als ein Nischendasein führen werde. Diese Entwicklung beklagen viele. Doch dieses Buch ist kein Buch der Klage. Davon gibt es mehr als genug, deren populärste Exemplare ich wiederholt hier bespreche. Es ist vielmehr ein Sachstandsbericht mit einer hohen Sympathie für das neue Lesen. (…) Gerade die digitale Welt braucht das Innehalten, Nachdenken und Abwägen der Argumente. Dazu lädt dieses Buch ein. (…) Einem solchen Thema hätte ich wohl nicht so viel Zeit zugewendet, wenn ich nicht drei Kinder hätte, die mir täglich vor Augen führen, warum Erziehung notwendig ist, auch wenn das Ergebnis dann ein ganz anderes ist, als es sich Professoren ausdenken mögen. Elisabeth, Nathan und Alban ist diese Abhandlung gewidmet.
Mit dieser Veröffentlichung wird ein darüber hinaus gehendes Ziel verfolgt:
In seiner Dissertation entwickelt, erprobt und evaluiert der Autor ein wissenschaftliches Fortbildungskonzept für Berufsschullehrende zum Unterrichtsthema nachhaltiges Handeln im Beruf. Um die Leitidee der Nachhaltigkeit in der Berufsbildung strukturell zu verankern, brauchen Lehrkräfte konkrete Weiterbildungsangebote und praktischen Input für ihre Schulpraxis. Auf Basis von zwei eigenen Studien ermittelt der Autor zunächst die professionelle Kompetenz der Berufsschullehrenden im Bereich Nachhaltigkeit, um daraus Ansatzpunkte für Lehr- und Lernarrangements abzuleiten. Anschließend entwirft er ein Fortbildungskonzept, das er in einer dreistufigen begleitenden Evaluation testet und weiterentwickelt.
Als Ergebnis lässt sich zusammenfassen:
Die Digitalisierung findet in Zeiten der Corona-Pandemie rasant Eingang in die schulische Bildung. Wie können wir diesen Wandel hin zu digitalem Lernen gestalten? Den Schulleitungen kommt bei dieser digitalen Transformation eine besondere Rolle zu, aber auch Lehrkräften, Eltern, Schüler/innen, Politik und Zivilgesellschaft können den Wandel hin zu zeitgemäßem Lernen voranbringen. Gemeinsam wollen wir unsere Schulen zu starken öffentlichen Orten des Lernens und der Teilhabe entwickeln.
Aus der Praxis für die Praxis – in der Werkstatt schulentwicklung.digital 2018/19 haben Schulleitungen und Lehrkräfte aus 26 Schulen bundesweit ihre Praxiserfahrungen für gute Schule in der digitalen Welt zusammengetragen. Im Mittelpunkt standen konkrete Entwicklungsschritte für die Digitalisierung an Schulen, vom kollaborativen Arbeiten im Klassenzimmer bis hin zum digital gestützten Stationenlernen. Der Austausch zeigte deutlich: Ein gelungener Schulentwicklungsprozess scheitert nicht an technischen Herausforderungen. Vielmehr sind Haltungsfragen aufseiten der Lehrkräfte und die Unterstützung durch Schulleitungen entscheidend.
Schulleitungen nehmen für das Gelingen des digitalen Wandels an Schulen eine Schlüsselrolle ein. Um ihrer Leadership-Rolle gerecht gerecht zu werden, benötigen sie ausreichend Qualifizierung und Unterstützungsangebote und müssen gute Rahmenbedingungen vorfinden, damit sie ihre Schule erfolgreich durch die digitale Transformation führen können. Die zweite Ausgabe von Plan BD widmet sich unter dem Themenschwerpunkt Leadership den veränderten Anforderungen an die Rolle von Schulleitungen in der digitalen Welt. Die Beiträge bieten neue Perspektiven auf die Rolle, Aufgaben und Kompetenzen von Schulleitungen in der digitalen Welt und setzen Impulse für die Gestaltung geeigneter Qualifizierungs- und Unterstützungsmaßnahmen.
(…) Das Netzwerk Digitale Bildung gibt in diesem Buch Orientierung und liefert wichtiges Rüstzeug, um Digitale Bildung in den Schulen zu gestalten. Beschrieben werden, welche Voraussetzung zur finanziellen Förderung geschaffen werden müssen, wie ein pädagogisches Konzept in einen nachhaltigen Medienentwicklungsplan eingearbeitet wird und welche Technik und Infrastruktur auf dem Weg zu einem zeitgemäßen Unterricht mit digitalen Werkzeugen wichtig sind. Expertinnen und Experten verschaffen den Entscheidungsträgern in Schulbehörden, Schulleitungen, Pädagogen und IT- Beauftragten an Schulen sowie IT-Verantwortlichen in Städten, Gemeinden und Kommunen einen Überblick zu den relevanten Themen und Fragestellungen. Sie teilen ihre Erfahrung und geben Tipps, welche Chancen Digitale Bildung bietet.
Das Trendence Institut befragt im Schülerbarometer jährlich bundesweit repräsentativ über 20.000 Schüler*innen nach ihren Berufsplänen, Werten und Karrierepräferenzen. Ein Anlass für die Broschüre ist eine Aussage, die bestätigt, dass (die Eltern) bei der beruflichen Entscheidungsfindung eine extrem wichtige Rolle (spielen): 63% der Schüler*innen sagen, dass ihnen die Eltern bei der Berufs- und Studienwahl geholfen haben; deutlich mehr als Freunde, Lehrer*innen oder Berufsberater*innen. (…) Die Broschüre richtet sich an alle, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit in die Berufliche Orientierung eingebunden sind und Eltern ins Boot holen wollen, wie z. B. Lehrkräfte, Berater*innen der Agentur für Arbeit und anderer Organisationen, wie auch Verantwortliche in Unternehmen. Viele werden dabei in einer Doppelrolle sein und können zugleich auf eigene Erfahrungen als Elternteil zurückgreifen.
Nun gibt es Neues zu vermelden: In einem



