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BILDUNG | BESSER | MACHEN: Diese Festschrift für Thorsten Bohl anlässlich seines 60. Geburtstags soll sein umfassendes Wirken als Schulpädagoge würdigen – als eines Erziehungswissenschaftlers, dessen Denken und Handeln auf Veränderung, Verbesserung und Gestaltung gerichtet ist. Der Titel bringt programmatisch auf den Punkt, was Thorsten Bohl auszeichnet: Bildung als gesellschaftliche Aufgabe ernst zu nehmen, sie besser zu denken – jenseits einer reinen Effizienzlogik – und schließlich auch ins Machen zu kommen, um Wissenschaft und Praxis wirksam zu verbinden. In fünf thematischen Kapiteln greifen über 30 Beiträge zentrale Fragen zu Unterricht, Schule, Bildungssystem, Lehrer:innen und Lehrkräftebildung auf. Dabei werden Perspektiven aus Wissenschaft, Praxis und Bildungspolitik miteinander verschränkt. Der Band richtet sich an alle, die sich für qualitätsvolle schulische Bildung interessieren und auf der Suche nach innovativen Ansätzen sind – sei es in Forschung, Lehrkräftebildung oder professioneller Praxis. BILDUNG | BESSER | MACHEN ist eine Einladung zum Nachdenken und Weiterdenken – und zugleich ein Ausdruck großer Anerkennung für das Wirken von Thorsten Bohl.

…mit Transfermöglichkeiten auch zum schulischen Bildungssystem (die man allerdings selbst anstellen muss…)

Die in diesem Tagungsband versammelten Beiträge entsprangen der 51. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik (dghd), die im März 2025 an der Frankfurt University of Applied Sciences stattfand. Der vorliegende Tagungsband widmet sich der Verbindung zwischen dem Erwerb von Schlüsselkompetenzen durch Studierende und der didaktischen Gestaltung der Hochschullehre. Im Zentrum steht die Frage, wie sich Lehr- und Lernräume so gestalten lassen, dass Studierende nicht nur Fachwissen, sondern auch kritisch-reflexive, kommunikative und gesellschaftlich relevante Kompetenzen entwickeln. Die hier versammelten Beiträge greifen aktuelle Themen wie Demokratiebildung, gesellschaftliche Verantwortung, den Umgang mit Künstlicher Intelligenz, Nachhaltigkeit und persönliche Entwicklung auf. Sie vereinen theoretische Reflexionen mit praxisnahen Konzepten und machen deutlich, wie eng der Kompetenzerwerb der Studierenden mit den methodisch-didaktischen Entscheidungen der Lehrenden verknüpft ist.

Lehrkräfte und Lehramtsstudierende erwarten in den MINT-Fächern bei Jungen höhere Fähigkeiten als bei den Mädchen – aber je nach Fach in unterschiedlichem Ausmaß. Besonders stark fallen die Unterschiede in den Bereichen Technik und Informatik aus. Das haben zwei Studien des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation ergeben, deren Ergebnisse in der Zeitschrift für Erziehungswissenschaft vorgestellt wurden. Die Autorinnen empfehlen eine entsprechende Sensibilisierung im Lehramtsstudium, in Fortbildungen und nicht zuletzt auch beim Unterrichtsmaterial.